Schöner kann ein Schulsommerfest nicht sein

Das alljährliche Sommerfest der Montessorischule in Hohenbrunn am Samstag, den 20. Juli 2013 war auch in diesem Jahr ein toller Erfolg.
Selbst der Wettergott war der Meinung, dass wir uns diesen schönen gemeinsamen Tag zum Ende eines erlebnisreichen Schuljahres verdient hatten, und ließ die Sonne den ganzen Tag lang scheinen
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Walburga Kortz (Gesamtschulleitung) eröffnete das Sommerfest mit den Worten: „Wir haben gefragt, und wir haben viele Antworten bekommen!“ Die aktive Mitgestaltung des Sommerfestes durch die Schülerinnen und Schüler sei das Motto des diesjährigen Sommerfests. Ihr besonderer Dank ging an die engagierte Schulfamilie, insbesondere an die AG Feste mit Aina Björvik und Karin Alz, die im Vorfeld gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen das Programm des Sommerfestes gestalteten.
Die Kinder und Jugendlichen brachten sich mit viel Lust und Freude ein, und so entstand ein kunterbuntes, farbenfrohes Kleinkunst-Kulturprogramm. Frau Kortz stellte das Programm vor und wünschte der ganzen Schulfamilie schon im Vorfeld persönlich „erholsame und sonnige Sommerferien und viel Vergnügen an unserem heutigen Sommerfest.“
Die Schulchöre eröffneten unter der Leitung von Suse Gehrung und Sabine Matthes-Krebs den musikalischen Teil mit deutschen und englischen Songs und zogen die Zuschauer in ihren Bann.
Nach dieser musikalischen Einlage wurde das Buffet eröffnet, und das ließ sich niemand zweimal sagen. Alle Hungrigen stürmten das leckere Multi-Kulti-Buffet, das auch in diesem Jahr wieder von vielen Eltern gezaubert wurde.
Gestärkt verteilten sich nun die Besucher in alle Richtungen, um sich erst einmal einen Überblick über das vielfältige Angebot zu verschaffen.
Etliche Besucher folgten dem Aufruf der „Offenen Bühne“ mit dem Kleinkunst-Varieté-Programm der Primarstufen-Schülerinnen und -Schüler der Klassen K, L, O und P. Die Besucher lauschten den Klängen und Darbietungen und applaudierten begeistert. Klavierstücke wie „Flohwalzer“ und “ CanCan“, diverse an Profinähe grenzenden Trommeleinlagen, Posaunen-  sowie Gitarrensolos waren zu hören. Der Trompeter Lars ließ es sich nicht nehmen, die Anwesenden ein wenig auf die Probe zu stellen und kündigte sein Stück mit den Worten an, „Ich werde jetzt nicht sagen, was ich spiele und denke, das könnten die Anwesenden ja auch erraten“, was sie dann auch ohne Probleme taten:  „God save the Queen“.
Abwechslungsreich waren auch die originellen Zaubertricks, bei denen nicht nur diverse Dinge verschwanden, sondern auch Geld „en masse“ gezaubert wurde, so dass der Zauberer schon Abnahme-Quellen suchte. Auch wurde auf seltsame Weise rotes Papier in grünes verwandelt, in einem Zylinder verschwand auf mysteriöse Weise Wasser ... Und viele weitere Tricks faszinierten die Zuschauer. Auch die Akrobaten mit ihrer Menschenpyramide ergatterten einen Mega-Applaus. Ja, und so richtig zum Schmunzeln brachte dann alle „last but not least“ die kleine Theatereinlage „Die Maus ist los“. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Karin Alz, die diesen Veranstaltungsteil begleitet hat.

Draußen konnte man sich durch die Kleinflohmärkte shoppen. Es wurde selbst gemachter Honig angeboten, und die David-Hampe-Mini-Filzwerkstatt lud zum Mitmachen ein.
Das Dosenwerfen war ein Highlight, und egal ob Mann oder Frau, alle konnten sich die Fingernägel lackieren oder auch tolle Haarzöpfe mit Fäden flechten lassen. Selbst gefertigte Verteidigungsschilder aus Holz wurden zum Verkauf angeboten. Dies alles organisierten die Kinder, um mit den Einnahmen die Hochwasseropfer und auch die Montessorischule in Passau zu unterstützen.
Eine weitere Aktion der Schülerinnen und Schüler war die toll dekorierte Dschungelbar mit exotisch coolen Cocktails. Die Klasse F zeigte anhand einer Power-Point-Päsentation ihre Projektarbeit „Klassenzimmergestaltung“ und wie sie das Projekt finanzieren konnten. Am Verkaufsstand bot die Klasse erfolgreich fantasievollen selbst gefertigten Schmuck aus gebrauchten Nespresso-Kapseln an.
Die Arbeitsgemeinschaft Feste verkaufte leckere Crêpes sowie Popcorn für den kleinen Hunger zwischendurch.
Immer wieder traf man auf Kinder und unterstützende Eltern, die den druckfrischen Jahresbericht der Montessorischule unter die Leute brachten.
Wer in unseren Pausenwald ging, dachte schon einmal kurz, seinen Augen nicht trauen zu können. Auf der einen Seite betreute Herr Fesselmeier an der Hoch-Slackline Kinder in schwindelnder Höhe. Auf der anderen Seite standen zwei Lamas im Pausenwald – ein nicht alltäglicher Anblick. Die Lamas ließen sich den ganzen Nachmittag von den Kindern durch den Wald führen – sichtlich ein Spaß für beide Seiten.
Mit großer Begeisterung wurde auch das Programm auf der großen Bühne angenommen. Beim „Schüler flashmob“ wurden vor allem die kleineren Schülerinnen und Schüler vor der Bühne angesteckt und machten begeistern mit.
Dann wurde unter der Leitung von Musiklehrer Peter Randau gerockt. Wer kennt sie nicht, die legendären Hits “Lady in Black“ oder „I love Rock’n Roll“, engagiert vorgetragen von drei Sängerinnen und instrumental begleitet durch die Schüler der Sekundarstufe. Die Anwesenden konnten den Rhythmen nicht widerstehen und klatschten begeistert mit. Auch das Gitarrensolo des Drittklässlers Dominik überraschte, genau wie die Trommeleinlage der Schüler der Klasse P. Alle bekamen tosenden Beifall. Abgerundet wurde das Programm mit kreativen Tanzeinlagen der Klasse K sowie der 9. und 10 Klasse.
Die Sektbar im Wald war natürlich wieder Anziehungspunkt für viele Eltern, denn neben den allseits beliebten Hugo und Spritz kam auch der Austausch nicht zu kurz. Die Latin-Rock-Gruppe Alacrans mit Papito Guereca und seinen drei Söhnen aus der dritten und fünften Klasse heizte zum Schluss noch mal so richtig ein, und so kamen alle auch noch in den Genuss, einige Eltern und Walburga Kortz beim Macarena-Tanz tatkräftig mit Applaus zu unterstützen.
Alles in allem war es ein gelungenes Fest, hervorragend vorbereitet von der AG Feste und unterstützt von vielen fleißigen Händen des Elternbeirats und der ganzen Schulfamilie.

Text: Christine Herrmann, Fotos: Gunter Hahn & Marion Adlkirchner