Montessorischule Hohenbrunn macht mit bei einer Bildungsinitiative des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft

Kinder sind Forscher und Tüftler! Sie entdecken spielerisch ihre Lebenswelt und stellen dabei viele Fragen. Wir haben mit den sechs- bis achtjährigen Schülerinnen und Schülern einer jahrgangsgemischten 1. und 2. Klasse daraus ein Projekt gemacht und beteiligen uns in diesem Jahr am Wettbewerb „Es funktioniert?!“ – ein Projekt der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“.
Ausgehend von einem Pausenexperiment, in dem ein hartgekochtes, geschältes Ei wie von Zauberhand durch einen viel zu engen Flaschenhals flutschte, haben die Kinder geforscht und getüftelt, Vermutungen formuliert, wie das Ei wieder aus der Flasche herauszubekommen sei, und sind den Dingen auf den Grund gegangen. Die Herausforderung für die Lehrkräfte war dabei, sich zurückzunehmen und keine Lösungsvorschläge zu präsentieren. Dies wurde aber durch die forschende und begeisternde Herangehensweise der Kinder und deren Selbstständigkeit belohnt. Außerdem wollten die Kinder unbedingt ein Pausenexperiment für die ganze Schule vorstellen, was auch in die Tat umgesetzt wurde. Unter großem Beifall präsentierten die Kleinen den Großen das Experiment. Ein von einer Schülerin der Klasse S gedrehtes Video dokumentiert die Präsentation. Mit einem Workshop im Deutschen Museum rundeten wir unser Projekt ab.
Die Prozesse, Fortschritte und Ergebnisse des Projektes haben wir dokumentiert und als Wettbewerbsbeitrag eingereicht. Ob wir dafür einen Preis bekommen, wird im Juli bekannt gegeben. So oder so hat die Teilnahme allen Mitwirkenden großen Spaß gemacht und es wird sicher nicht der letzte Beitrag zu „Es funktioniert ?!“ sein.

Harda Kuwer und Ruth Bug

Feedback der Jury

Urkunden und kleine Preise zum Knobeln verteilten Frau Dr. Bug und Frau Kuwer in der Assembly an die Zweit- und Drittklässler der Klasse S. Sie hatten beim Wettbewerb „Es funktioniert?“ mitgemacht und „fast gewonnen“.

Wie kommt das Ei in die Flasche und vor allem wie kommt es wieder heraus?
Dazu hatten die Schülerinnen und Schüler über mehrere Wochen geforscht und ihre Ergebnisse entsprechend dokumentiert.

Das persönliche Feedback der Jury hob besonders hervor, dass es den Pädagoginnen gelungen sei, „zuzulassen, dass die Kinder eine Sache auf ihre Art und Weise erkunden wollen“, „dass die Kinder lernen, genau hinzuschauen, ausdauernd und geduldig zu arbeiten“, „dass man aufgrund der aufgezeichneten Dialoge den Kindern beim Denken ‚zuschauen‘ könnte“ und „dass die gesamte Schule in das Forschungsvorhaben einbezogen war“.
Danke für das Engagement und Glückwunsch zu dieser Rückmeldung

Monika Nather