Praktika und Berufsfindungswoche für die Neunt- und Zehntklässler

Die Praktikumsbesuche bei unseren Neuntklässlern waren wieder höchst bereichernd und interessant. Durchweg positiv waren auch die Rückmeldungen zu den Schülerinnen und Schülern. Vor allem die Zuverlässigkeit sowie die Übernahme von Verantwortung wurden besonders hervorgehoben. Beim Handwerk, im Büro, bei IT-Firmen, in der Industrie, in Dienstleistungsbetrieben, bei Grafikdesignern, Veranstaltungstechnikern oder Fotografen, in kleinen Betrieben oder bei großen Konzernen, beim Gärtner oder beim Bayrischen Rundfunk, die Jugendlichen fanden, was sie interessierte.

In der Woche vor den Ferien fand zusätzlich die Berufsfindungswoche in Königsdorf statt. Bereits zum vierten Mal unterstützte die Agentur für Arbeit diese Veranstaltung der Jugendlichen zur Hälfte. Der vielseitige Antrag, den Frau Dittmann wieder gestellt hatte, und die umfangreichen Vorgespräche mit Herrn Schauer vom Jugendbildungswerk in Königsdorf hatten sich gelohnt.

Da trat trotzdem die Frage auf: Ist dafür in den Prüfungsklassen Zeit? Ist diese Woche jedes Jahr notwendig?

Ja, die Persönlichkeitsentwicklung, die Stärken-Schwächen-Analyse, die Übernahme von Verantwortung, das Nachdenken über sich und die eigene Zukunft, die Arbeit im Team, die Stärkung sozialer Kompetenzen und die Rückmeldung aus dem "wahren" Leben sind für das Team der Montessorischule Hohenbrunn extrem wichtig. Diese Bildung stellt neben den Lehrplaninhalten und der Vorbereitung auf die externen Prüfungen eine zweite prägende Säule beim Erwachsenwerden und zur Zukunftsfähigkeit der Jugendlichen dar.

Das Feedback der Referenten sowie die Rückmeldungen der Mitschülerinnen und Mitschüler zum Abschluss der Woche zeigten Wirkung. Der Orientierungslauf, bei dem mit Karte und Kompass ein Ziel zu erreichen und eine Gruppe zu führen war oder man geführt wurde, war das Highlight für die Neunt- und Zehntklässler, das sie nicht so schnell vergessen werden. Und mancher hätte sich neben einem Bewerbungs- noch ein Beratungsgespräch gewünscht.

Viele spannende Aktionen und gemeinsam geschaffte Herausforderungen trugen zum Gelingen der Woche bei.

Großes Dankeschön den Teilnehmern, den Betreuern und den Referenten

 

Monika Nather