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Wir suchen für das Schuljahr 2012 / 2013 eine
Jahresvertretung im Fach Englisch.
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Top-Fußballer kicken zugunsten unserer Schule - große Benefizveranstaltung am 24. Mai

Von „Auge“ bis Brehme und von Butt bis Riedl: Bekannte aktive und ehemalige Fußballprofis treten am 24. Mai in Vaterstetten bei einem großen Benefiz-Fußballspiel gegeneinander an.
Rund um das Promi-Spiel unterhält ein buntes Programm samt Catering und Live-Band die Gäste. Die Hälfte des Gesamterlöses geht dabei an unsere Schule – gerade in Zeiten immer geringerer staatlicher Förderungen ein echtes Privileg, über das wir uns sehr glücklich schätzen.
Wir feiern das Lesen - Welttag des Buches in der Montessorischule Hohenbrunn

Am 23. April 2012 (Welttag des Buches) fand nun schon zum dritten Mal in Folge ein „Tag des Lesens“ in der Montessorischule Hohenbrunn statt. Man kann sagen es ist nun schon fast eine Institution, dass die Buch AG diesen Tag für die Schüler der Schule organisiert. Neben dem Bödeckerkreis hat die KSK München Starnberg Ebersberg dieses Jahr die Autorenlesung sehr großzügig unterstützt, so das die Kosten für die Schüler auf ein Minimum reduziert werden konnten. Dafür ein recht herzliches Dankeschön.
Grenzen und Freiheit, ein Vortrag mit Claus-Dieter Kaul

Am Dienstagabend, den 17. April verzichteten, trotz eines hochkarätigen Bayernspiels, viele Eltern und Lehrer auf den Fußballabend und füllten alle Plätze der Turnhalle, um einem interessanten Vortrag zum Thema Freiheit und Grenzen zu lauschen.
Wie viel Freiheit braucht ein Kind und wo setze ich Grenzen, diese Frage stellen sich Eltern und Lehrer immer wieder. Claus-Dieter Kaul, Grund-, Haupt- und Realschullehrer, Sonderpädagoge und Montessoriausbilder mit einem Erfahrungsschatz von 40 Jahren, versuchte in zwei Stunden Antworten zu geben.
Mit Spaß und eigenen Sponsoren:

Schüler der Montessorischule Hohenbrunn führen einen erfolgreichen Spendenlauf durch – Aktion im Rahmen des ersten Montessori-Bayern-Tages.
Hohenbrunn, 23. März 2012 – Im Laufschritt für eine gute Sache unterwegs: Rund 200 Schüler der Montessorischule Hohenbrunn nahmen am Freitag an einem Spendenlauf für die montessoribayernstiftung teil. Als private Sponsoren hatten sie im Vorfeld Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld gewonnen – von den Eltern über Oma und Opa bis hin zum Bäcker an der Ecke. Mit dem Lauf beteiligte sich die Schule neben neun anderen Einrichtungen am ersten Montessori-Bayern-Tag.
Strahlender Sonnenschein empfing die Schüler und Lehrer auf dem Spielplatz in Schulnähe, wo ein Parcours von 500 Metern Länge abgesteckt war. Die rund 200 Schüler der ersten bis zehnten Klasse liefen ab dem Startschuss eine halbe Stunde lang – jeder in seinem Tempo, Gehen war genauso erlaubt wie Walken oder Rennen. Für jede Runde erhielten die Schüler ein Gummibändchen – und sammelten damit bares Geld: Private Sponsoren hatten im Vorfeld angegeben, welchen Betrag sie dem Schüler pro Runde geben würden. Ob fünf Cent von der kleinen Schwester oder fünf Euro vom Opa, jede Unterstützung war willkommen. Insgesamt wurden so über 3000 Euro gesammelt.
Initiiert hatte die Schule den Montessori-Bayern-Tag gemeinsam mit der MOS (Montessori Fachoberschule München) und weiteren acht MOS-Gesellschafterschulen, die allesamt an ihren jeweiligen Standorten zu Veranstaltungen einluden. Damit stellten die Schulen eindrucksvoll die Vernetzung der Montessorischulen in Bayern unter Beweis und sammelten gleichzeitig Spenden für die montessoribayernstiftung. Die Stiftung ist eine Initiative des Montessori Landesverbands Bayern, der damit seine Einrichtungen in immer härteren wirtschaftlichen Zeiten mit sinkenden staatlichen Zuschüssen langfristig sichern möchte. Mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital sollen unter anderem bedürftige Schülerinnen und Schüler unterstützt werden, damit die Montessori-Schulen auch weiterhin „Schulen für alle“ bleiben. Lokale Einrichtungen und Projekte werden dabei genauso gefördert wie einzelne Menschen und Initiativen, beispielsweise durch die Vergabe von Stipendien oder Beihilfen für Aus- und Fortbildung.
Text: Anke Trutter, Foto: Marion Adlkirchner
Habt Mut zu großen Schritten, klein werden Sie von allein!
Am Montag den 13. Februar lud der Elternbeirat der Montessorischule Hohenbrunn zu einem Vortrag mit Martin Schuster zum Thema jugendgerechtes Lernen ein. Rund 120 Eltern und Pädagogen folgten der Einladung und füllten die Turnhalle mit gespannter Erwartung.
Martin Schuster, Jahrgang 1954, aufgewachsen in einer Großfamilie, hat als Volksschullehrer drei Jahre im Staatsdienst gearbeitet und sich anschließend der Reformpädagogik Maria Montessoris zugewendet. Nach vielen Projekten im In- und Ausland, Aufbau von und Arbeit an Montessorischulen, therapeutischer Arbeit und einem Zweitstudium in evangelischer Theologie ist er heute als Lehrer und Hausvater an der Oikos Jugendakademie in Herrmannsdorf bei Glonn tätig. Aus seinem reichen Erfahrungsschatz schilderte er dem interessierten Publikum neue Wege im Umgang mit Jugendlichen.
Der Erdkinderplan Maria Montessoris ist für ihn nicht nur der Entwurf, junge Menschen mit handwerklich tätiger Arbeit zu „erden“, sondern auch die Aufforderung an die Jugend, sich mit Ihrem Heimatplaneten Erde zu beschäftigen. Die Jugendlichen haben feine Antennen dafür, ob Ihnen eine heile Welt vorgespielt wird, oder ob Probleme benannt und Lösungsansätze gesucht werden. „Es braucht für Jugendliche runde Tische, an denen die Probleme der Gesellschaft und der Welt diskutiert werden und nach eigenen Wegen gesucht werden kann, um diese Probleme anzugehen, denn die Kraft zur Veränderung liegt in der Jugend. Auf diesem Weg können Jugendliche unglaublich viel für ihr weiteres Leben lernen“, sagt Martin Schuster.
„In den regulären Schulen werden die Schüler zu Beginn der Pubertät in einen Zug gesetzt, der sie zwei Jahre durch einen dunklen Tunnel führt, da die Schüler den Kopf für „normale Lerninhalte“ nicht frei haben. Schade um die Zeit“, so Schuster. „Schule in der herkömmlichen Art macht ab einem Alter von 12 Jahren keinen Sinn mehr. Jugendliche brauchen in dieser Zeit Aufgaben, an denen sie sich ausprobieren können. Praktische Arbeiten, handwerklich oder künstlerisch, begleitet von Menschen, die Meister ihres Fachs sind und nicht in erster Linie Lehrer. Martin Schuster wünscht sich Schulen, in denen die Jugendlichen in Wohngruppen zusammenleben, sich selbst versorgen, einkaufen, kochen, putzen, waschen und sich mit sinnvoller Arbeit in Projekten und Praktika einbringen. „Man darf Jugendliche nicht so lange in einer Unselbständigkeit lassen“. Er spricht den Eltern und Lehrern Mut zu: „Plant große Schritte, denn klein werden sie durch nicht abänderbare Realitäten oft von ganz allein. Lasst euch nicht gleich wieder von Bedenken, wie Finanzierbarkeit oder Platzmangel einschränken, denn oft ergeben sich Möglichkeiten, Dinge umzusetzen, von denen man nie zu träumen gewagt hat,“ so der visionäre Referent.
Nach den Ausführungen hatten die Zuhörer Gelegenheit, Martin Schuster Fragen zu stellen. Ideen und Anregungen aus dem Publikum wurden diskutiert und man darf gespannt darauf sein, wie sich die Schule für die Jugendlichen weiterentwickeln wird. Dieser Vortrag war ein Aufrütteln, Althergebrachtes hinter sich zu lassen und neue Wege anzudenken. Herzlichen Dank, Martin Schuster, für diesen Schubs, wir machen uns auf den Weg!
Text und Fotos: Sabine Emmerling
Ab auf die Piste!

Skilager für die 7. und 8. Klasse der Montessorischule Hohenbrunn
Riemerling: Vom 30. Januar bis 3. Februar 2012 waren 37 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe der Montessorischule Hohenbrunn im Skilager in Klausberg in Südtirol.
Früh mussten die 37 Siebt- und Achtklässler am Morgen des 30. Januar 2012 schon aufstehen, denn Abreise war bereits um sechs Uhr morgens. Das trübte die Vorfreude auf das Skilager, das alle zwei Jahre abwechselnd mit einer Englandfahrt angeboten wird, jedoch nicht. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den Sportlehrern Matthias Allwang und Anja Hanz, dem Lehrer Heiko Drube sowie der FSJlerin Karolin Maskos.
In Klausberg im Ahrntal angekommen, ging es gleich auf die Piste. Erst danach wurden die Zimmer der Pension bezogen, in der es, so Anja Hanz "leckeres italienisches Essen" gab. Zur Auswahl standen drei Skikurse und ein Snowboard-Anfängerkurs. In drei Tagen konnten die Kinder einiges dazulernen, wobei der Spaß nicht zu kurz kam, wie eine der Schülerinnen, Clara Emmerling, schildert: "... zum Glück durften wir meistens frei fahren, und wenn wir einen Kurs hatten, dann war alles sehr gelassen und wir hatten viel Spaß. (...) Weil das Skigebiet bis auf 2500 Meter Höhe ging, war der Schnee sehr gut und das Wetter schön, da die Wolken unter uns waren. Nur am Donnerstag war das Wetter nicht perfekt. Besonders der große Funpark hat den meisten Spaß gemacht."
Auch am letzten Tag konnten die Schülerinnen und Schüler das Schneevergnügen vormittags – allerdings bei klirrender Kälte – noch beim Rodeln auskosten. Dann machten sich alle wieder ohne größere Blessuren auf die Heimreise. Zurück blieben unvergessliche Erinnerungen und ein neues Erleben der Klassengemeinschaft.
Text: Anissa Nasser, Foto: Clara Emmerling
Eine Schule für Kinder
Tag der offenen Tür an der Montessorischule Hohenbrunn
Wie riecht es im Regenwald? Wie macht man ein Fadenbild oder Adressaufkleber? Wie entsteht ein Videoclip? Wie löst man Gleichungen mit Variablen mithilfe von Kugeln und Wäscheklammern? Wie war das damals mit der Mauer? Alles das und vieles mehr konnten Eltern und Kinder am Samstag, den 19. November 2011 von 10 bis 14.30 Uhr am Tag der offenen Tür in der Montessorischule Hohenbrunn erfahren. Und dass in der Montessoripädagogik das Kind mit seiner Neugier im Mittelpunkt steht.
Bereits die Eröffnung der Veranstaltung machte dies deutlich: Keine langen Reden Erwachsener, sondern ein afrikanisches Begrüßungslied, gesungen vom Schülerchor, hieß die Besuche willkommen. Dann lautete das Motto, die Schule zu erkunden und die Montessori-Pädagogik hautnah zu erleben. Viele interessierte Eltern schlossen sich erst einmal einer der von den Zehntklässlern organisierten Schulhausführungen an. Andere verschafften sich zunächst an den Informationsständen der AG Öffentlichkeitsarbeit und der Schulleitung einen Überblick über das angebotene Programm und die Anmeldeformalitäten. Von besonderem Interesse war für die meisten eine Hospitation bei der Freiarbeit, dem Kernstück der Montessori-Pädagogik. Sie erlaubt es den Kindern und Jugendlichen, ihrem eigenen Rhythmus entsprechend zu lernen und die Lernschwerpunkte selbst zu bestimmen. Dabei hilft das Montessorimaterial, den Lernstoff mit allen Sinnen zu „begreifen“. „Bei uns stehen das Soziale und wie das Kind lernt an erster Stelle“, so die Sekundarstufenlehrerin Sanela Causevic. Sie zeigte, wie die Kinder x-Gleichungen mithilfe des Gleichungsrahmens lösen. Zuerst komme die Arbeit mit dem Material, um die Aufgabe wirklich zu verstehen, erst dann folge die Abstraktion bei der Lösung von Arbeitsblättern.
Eine Schule zum Mitmachen also. So spielten auch Schüler die Hauptrolle bei der Eröffnung der Regenwald-Ausstellung. Sie erklärten den Besuchern und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern an verschiedenen Ständen alles Wissenswerte rund um den Regenwald. Zu den Schautafeln der Wanderausstellung der Stiftung OroVerde, die sich seit 1989 für den Erhalt der Regenwälder engagiert, hatten sie im Unterricht interaktives Material entwickelt. An einer Riechbar konnte man verschiedene Regenwald-Gerüche erschnüffeln: Kaffee, Vanilleschoten, Pfeffer, Muskatnuss oder Waldboden hieß es zu erkennen. Das Experiment „Ein Regenwald im Marmeladenglas“ veranschaulichte, wie der Regenwald funktioniert, und beim Würfelspiel „Einkauf mit Köpfchen“ wurde das Bewusstsein dafür geweckt, was jeder beim ökologischen Einkaufen z.B. von Möbeln oder Toilettenpapier beachten sollte.
Auch die Mauerbau-Ausstellung, von Bild, Die Welt und der Bundesstiftung Aufarbeitung konzipiert, eröffneten, nach einer kurzen Einführung durch die Lehrerin Sylvia Keber, Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse. Große, auf Pappe aufgezogene Poster erklärten den Weg vom Mauerbau bis zum Mauerfall und verdeutlichten die Unmenschlichkeit der Teilung Berlins, ebenso wie ein im Rahmen der Montessori-Facharbeit entstandenes Modell der Mauer.
Die Stärken jedes Einzelnen zu fördern, ist ein wichtiges Anliegen der Montessori-Pädagogik. Da darf die Kreativität nicht zu kurz kommen, z.B. bei der Herstellung eines Schachspiels aus Holz im Rahmen der Vorbereitung auf die Prüfung zum Qualifizierten Hauptschulabschluss. Musikalisch brachten sich Susanne Hahn (Gesang) und Sandra Bär (Klavier) ein. Sie spielten Lieder von Céline Dion und Avril Lavigne, um mit dem Erlös Kinder in Afrika zu unterstützen. Niki Zuber und Leon van Deun trugen einen selbst geschriebenen Rap vor. In kleinen Theaterstücken, Musicals und Referaten präsentierten die Kinder und Jugendlichen ihre Englisch- oder Spanischkenntnisse. Und im mit unzähligen Kinderkunstwerken geschmückten zweiten Obergeschoss, eigentlich das Reich der Grundschüler, präsentierten Jugendliche der Klassen 8 – 10 ihre Videoclips „Querwelten“. In einer Projektwoche hatten sie die Filme zusammen mit jungen Künstlern vom Münchner Gasteig gedreht und selbst geschnitten.
Kulinarisch sorgten die Schülerinnen und Schüler für köstliche Kürbissuppe und spektakulär auf einem Pick-up zubereitete Pfannkuchen. In der Turnhalle wartete zudem ein großes, von den Eltern gestiftetes Kuchenbuffet auf Schleckermäuler, und auch der Herbstmarkt verwöhnte die Besucher mit Raclette, Pizza aus dem Holzofen, Popcorn, Glühwein, Wein und Prosecco. An den Ständen im Pausenhof wurden darüber hinaus schöne Weihnachtsgeschenke angeboten wie edler Schmuck, Glaskunst, Wachskerzen, Honigspezialitäten, Pesto, Duftsäckchen oder „Herz-Seelen-Wein“. Auch sonst war viel geboten: Die Kleinen durften im ersten und zweiten Obergeschoss unter kundiger Anleitung älterer Schülerinnen und Schüler Origami-Kunstwerke falten oder Sterne basteln; im Wald konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit auf der Slackline unter Beweis stellen; in der Turnhalle wurden Adventskränze gebunden, Bücher verkauft, Spenden für Kinder in Afrika sowie für krebskranke Kinder gesammelt, und beim Dosenwerfen konnte man Treffsicherheit zeigen. Viel Abwechslung also und zahlreiche Einblicke in den bunten, lebendigen Alltag an der Montessorischule Hohenbrunn, wo die Kinder lernen, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen und dabei auch eines sein zu dürfen: Kind.
Text: Anissa Nasser
Fotos: Gunter Hahn und Marion Adelkirchner
"Reichtum Regenwald"
Ausstellung in der Montessorischule Hohenbrunn im Landkeis München
Zwei Wochen lang, vom 14. bis 28.11.2011, zeigt die Montessorischule Hohenbrunn die Wanderausstellung „Reichtum Regenwald“ der Stiftung OroVerde.
Die Wanderausstellung wird der Schule von der Stiftung OroVerde, auf Deutsch „Grünes Gold“, zur Verfügung gestellt. OroVerde initiiert und fördert seit ihrer Gründung 1989 Schutzprojekte zur Erhaltung der Tropenwälder. Insgesamt neun Schautafeln sollen den Betrachter für das Thema Regenwald und Umweltschutz sensibilisieren. Auf zwei der Tropenwaldtafeln finden sich allgemeine Informationen zur Ökologie des Regenwalds. Die anderen Tafeln stellen den Bezug des „fernen“ Regenwalds zum eigenen Leben her. Sie informieren über den Zusammenhang zwischen dem persönlichen Kaufverhalten und den Tropen. Durch konkrete Beispiele für Schutzmaßnahmen erfahren die Kinder, wie man sich ohne großen Aufwand für den Erhalt der Wälder einsetzen kann.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 7 werden sich im kosmischen Kurs intensiv in das Thema einarbeiten und die Ausstellungsleinwände mit eigenen Materialien ergänzen, wie zum Beispiel einem Tropenholz- und Tropenwaldgeruchstest, Klapptafeln mit Steckbriefen zu den verschiedenen Tropenwaldtieren, einem Bildermemory oder Quizfragebögen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die durch die Ausstellung führen. Außerdem richten sie verschiedene „Aktionstische“ und Stände ein, die zum handelnden Lernen einladen.
In Kleingruppen betreuen die Schülerexperten dann die Stationen und bieten zu bestimmten Terminen „Workshops“ an, die von anderen Klassen der Schule „gebucht“ werden können.
Am Tag der offenen Tür, dem 19.11.2011, wird die Ausstellung auch allen Eltern und Interessierten präsentiert.
Weitere Informationen unter: www.oroverde.de
Die Herausforderung angenommen und bravourös gemeistert.
Die Präsentation der Facharbeiten der 9.-Klässler in der Montessorischule Hohenbrunn.
Riemerling: Am Donnerstag, den 27. Oktober präsentierten rund 30 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Montessorischule Hohenbrunn ihre Facharbeiten vor großem Publikum.
Wie in jedem Jahr, war die knisterende und erwartungsfrohe Stimmung schon seit Tagen in der Schule zu spüren. Emsig wurden letzte Vorbereitungen getroffen, Vortragsreden eingeübt und Vorführungen geprobt. Alle 9.-Klässler fieberten ihrem großen Abend, der Präsentation der Facharbeiten, entgegen. Das Formulieren und Schreiben der Texte, eine praktische Arbeit zum Thema, ein Kolloquium mit vielen Fragen hatten sie bereits erfolgreich hinter sich gebracht, als die Jugendlichen am Abend des 27. Oktober sich anschickten, ihr Thema vor rund 300 Gästen zu präsentieren.
Eine Herausforderung mit offenem Ausgang nannte Monika Nather, Leiterin der Sekundarstufe, die Ausarbeitung der Facharbeiten. Die Schüler wählen sich ihr Thema selbst. Manchmal gibt ein jahrelang ausgeübtes Hobby die Inspiration, mal ein Praktikum oder aber auch eine spontane Eingebung. Ein jeder hat die Möglichkeit, an seiner Arbeit zu wachsen und geht mit dem schönen Gefühl, erfolgreich gewesen zu sein, an diesem Abend nach Hause. Dies bestätigten auch die amtierenden Schulsprecher, die allesamt im letzten Jahr diese spannende Erfahrung machen durften.
Einen letzten Aufschub gab es für die Vortragenden, als Susanne Hahn (Gesang) zusammen mit Sandra Baer (Klavier) die Zuhörerschaft mit der schönen Ballade „Remember me“ von Avril Lavigne einstimmte. Doch dann ging es los.
In kurzen, unterhaltsamen Vorträgen erzählten die Schüler, warum sie ihr Thema wählten, was ihnen daran wichtig war und wie sie die praktische Arbeit bewältigten. Die Themen waren so bunt und unterschiedlich wie das Leben selbst. Von Papier bis Schlagzeug, von Freeride-Biking über Burma bis zum ganzen Kosmos. Kaum ein Bereich des Lebens blieb außen vor: Gesellschaft, Kultur, Geschichte, Sport und Kulinarisches. Interessant war auch die sprachliche Gestaltung, so war der Beitrag von Lukas Hörger in bayerischem Dialekt, und – ein Novum – Evas Huber Vortrag in Englisch zu hören.
Neben verschiedenen Film- und Fotodokumentationen und einem süßen Trickfilm sorgten diverse Live-Vorführungen für Abwechslung. So konnten die Zuschauer einem Fechtkampf, einer Kür im Bodenturnen und einem Hip-Hop-Tanz beiwohnen. Das Klavierspiel von Johanna Hartwig und ein Schlagzeugsolo von Leldo Niang rundeten das Programm musikalisch ab. Aber auch in der Pause und nach den Vorträgen gab es noch viel zu entdecken. An den Ständen warteten die Jugendlichen mit Kostproben von selbst gemachten Pommes frites und Köstlichem aus der burmesischen und der molekularen Küche auf, es wurden fair gehandelte Schokoriegel verkauft und Spenden für den Regenwald gesammelt. Auch das Rätsel, warum die Bierflaschen von Benedikt explodierten, wurde dort gelöst, und es wurden Einblicke in das Leben Suchtkranker oder arbeitender Kinder gewährt. Darüber hinaus konnten die Gäste allerlei Handwerkliches bestaunen: vielfältige Origami-Kunstwerke, ein Windradnachbau, ein Automodell, ein Stück Berliner Mauer, Modelle von Verkehrsflugzeugen, ein selbst gewebter Teppich, ein selbst gebautes Longboard, und Tätowierungen auf Kunsthaut.
Nach diesen professionellen Präsentationen sprach Antje Wabnitz, Vorstandsvorsitzende des Trägervereins, sichtlich beeindruckt den Jugendlichen ihren Dank für die spannenden Vorträge aus und gratulierte ganz herzlich zum erfolgreichen Montessori-Abschluss.
Text: Sabine Emmerling
Fotos: Gunter Hahn
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