"Part Time Kings": Besucher erlebten eine bewegende Reise rund um die Welt

Filmposter - Part Time Kings
Filmposter - Part Time Kings
Regisseurin Elke von Linde

Rund 100 Besucher – darunter viele Kinder und Jugendliche – begaben sich am 14. November auf eine filmische Reise rund um die Welt: Kinder und Jugendliche aus vier Kontinenten kamen in „Part Time Kings ... und am Sonntag bin ich König“ zu Wort und ließen den Zuschauer teilhaben an ihrem Leben und ihren Träumen. Regisseurin Elke von Linde ergänzte das Filmerlebnis durch spannende Berichte rund um Entstehung und Anliegen ihres Werkes.

Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Walburga Kortz führte Regisseurin in den Abend ein. Elke von Linde, für die die unmittelbare Interaktion mit Jugendlichen ein Herzensanliegen ist, freute sich insbesondere über die vielen jungen Besucher in der Monte-Turnhalle. Schon die Entstehungsgeschichte ihres jüngsten Werkes bewegte das Publikum: Ein – ihr bis dahin unbekannter – Indianer hatte sie aufgesucht und sie mit den Worten „Es ist jetzt Zeit, die Welt durch die Augen unserer Kinder zu sehen“ zu dem großen Projekt inspiriert. So entstand ein echter Mutmacher-Film, denn, so die Regisseurin: „Angst ist ansteckend – Mut ist es auch.“

Zu sieben Orten in vier Kontinenten führte der Film die Zuschauer, vom Friedensdorf in Kolumbien bis hin zum Straßenkinderprojekt in Indien. Immer standen dabei die Kinder im Mittelpunkt – über 100 Interviews hatte Elke von Linde für den Film geführt, die Vertrauensaufbau und ein Leben unter und mit ihnen voraus setzten. Entsprechend nah und berührend wirkten die Geschichten und Aussagen der fünf- bis 21-jährigen Protagonisten, die ganz bewusst aus allen sozialen Schichten, Religionen und  Nationalitäten ausgewählt wurden. Die Rolle der Erwachsenen bestand in den gezeigten Projekten vor allem darin, den jungen Menschen einen geschützten und unterstützenden Rahmen zu bieten, in dem sie sich mit ihren Visionen und Ideen frei entfalten können – eine klare Analogie zur Idee Maria Montessoris, so dass die Montessorischule genau der richtige Ort für die Filmvorführung war.

Auch in der anschließenden Nachbetrachtung machte Elke von Linde, vielen bereits durch ihren Film „Der weiße Weg“ bekannt, nochmals ihr zentrales Anliegen deutlich: „Mut zur Aussprache der eigenen Träume zu machen und einen Samen für gemeinsames Handeln zu legen. Eigenverantwortlich und so, dass jeder einzelne Mensch das einbringen kann, was er am besten kann“.

 

www.part-time-kings.com