Mit Spaß und eigenen Sponsoren:

Schüler der Montessorischule Hohenbrunn führen einen erfolgreichen Spendenlauf durch – Aktion im Rahmen des ersten Montessori-Bayern-Tages.

Hohenbrunn, 23. März 2012 – Im Laufschritt für eine gute Sache unterwegs: Rund 200 Schüler der Montessorischule Hohenbrunn nahmen am Freitag an einem Spendenlauf für die montessoribayernstiftung teil. Als private Sponsoren hatten sie im Vorfeld Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld gewonnen – von den Eltern über Oma und Opa bis hin zum Bäcker an der Ecke. Mit dem Lauf beteiligte sich die Schule neben neun anderen Einrichtungen am ersten Montessori-Bayern-Tag. 

Strahlender Sonnenschein empfing die Schüler und Lehrer auf dem Spielplatz in Schulnähe, wo ein Parcours von 500 Metern Länge abgesteckt war. Die rund 200 Schüler der ersten bis zehnten Klasse liefen ab dem Startschuss eine halbe Stunde lang – jeder in seinem Tempo, Gehen war genauso erlaubt wie Walken oder Rennen. Für jede Runde erhielten die Schüler ein Gummibändchen – und sammelten damit bares Geld: Private Sponsoren hatten im Vorfeld angegeben, welchen Betrag sie dem Schüler pro Runde geben würden. Ob fünf Cent von der kleinen Schwester oder fünf Euro vom Opa, jede Unterstützung war willkommen. Insgesamt wurden so über 3000 Euro gesammelt.

Initiiert hatte die Schule den Montessori-Bayern-Tag gemeinsam mit der MOS (Montessori Fachoberschule München) und weiteren acht MOS-Gesellschafterschulen, die allesamt an ihren jeweiligen Standorten zu Veranstaltungen einluden. Damit stellten die Schulen eindrucksvoll die Vernetzung der Montessorischulen in Bayern unter Beweis und sammelten gleichzeitig Spenden für die montessoribayernstiftung. Die Stiftung ist eine Initiative des Montessori Landesverbands Bayern, der damit seine Einrichtungen in immer härteren wirtschaftlichen Zeiten mit sinkenden staatlichen Zuschüssen langfristig sichern möchte. Mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital sollen unter anderem bedürftige Schülerinnen und Schüler unterstützt werden, damit die Montessori-Schulen auch weiterhin „Schulen für alle“ bleiben. Lokale Einrichtungen und Projekte werden dabei genauso gefördert wie einzelne Menschen und Initiativen, beispielsweise durch die Vergabe von Stipendien oder Beihilfen für Aus- und Fortbildung.

Text: Anke Trutter, Foto: Marion Adlkirchner