Wir machen Musik...

unter diesem Motto fand am Donnerstag den 20. Mai der 4. Monte-Musikabend statt. Wie schon in den vergangenen Jahren, organisierte der Elternbeirat ein tolles Programm.


Claudia Kugler vom Elternbeirat eröffnete den Abend und zeigte sich überrascht, welch mannigfaltige Talente in der Elternschaft der Schule schlummern. Zwar hatten einige Interpreten keine Zeit, aber dennoch reichte es für ein zweistündiges Programm vom Feinsten.


Den Anfang machten die Sängerinnen Sandra Oeser und Andrea Hahn, die von Christian Thalmeier auf dem Keyboard begleitet wurden. Abwechselnd unterhielten sie das Publikum mit bekannten Liedern, so zum Beispiel Smooth Operator (Sade Adu) oder Close to you (David/Bacharach). Sandra Oeser trug auch ein Lied vor, das sie vor 18 Jahren selbst geschrieben hatte. Beide begeisterten mit tollen Stimmen und die abwechslungsreiche Begleitung durch den Keyboarder  ließ  keine Wünsche offen.
Das Blockflötenensemble mit Petra Hamberger, Petra Demmel, Brigitte Katzer und Marion Sagner trat heuer bereits zum 4. Mal auf. Mit ihren unterschiedlich großen Flöten von der großen Knickbassflöte über Tenor- und Altflöte bis zur kleinen Sopranflöte spielten sie A Suite of Twentieth Century Dances von J. D. Carey. Die von dem amerikanischen Komponisten kreierte Musik entstammt, wie der Titel schon sagt, aus dem 20. Jahrhundert, enthält aber dennoch Elemente aus der Barockmusik. Gekonnt vorgetragen, erfreuten sie das Publikum.
Das Programm ging weiter mit aktuellen Liedern, gesungen und mit der Akustikgitarre begleitet, von Valentin Zuber. Er war dieses Jahr schon zum zweiten Mal dabei. Er sang zwar unter anderem Should I stay or should I go, aber das Publikum war einhellig der Meinung – he should stay.  Die Freude am Musizieren ist Valentin Zuber so deutlich anzumerken, dass es kein Wunder war, dass der Funke der Begeisterung auf das Publikum übersprang. Selbst das coole jugendliche Technikerteam wippte mit.


Last but not least präsentierte sich ein Neuling des Monte-Musikabends. Die Band Lost in Bavaria mit Peter Düttgen, Wolf Markgraf und Michael Gartner ließen den Abend mit Countrymusik ausklingen. Mit zwei Akustikgitarren und einem akustischen Bass begleiteten sie ihre amerikanischen und irischen Folklieder und bekannte Songs von Jonny Cash.
Der Musikabend war nun schon zum vierten Mal ein ganz besonderer musikalischer Genuss. Schade nur, dass immer relativ wenige Eltern sich zum Zuhören einfinden. Die treue Fangemeine ist sich jedoch einig: Für solch ein Programm zahlt man anderswo Eintritt und sie hoffen, dass es den Musikabend noch lange in dieser Form geben wird.

Text: Sabine Emmerling,  Fotos: Gunter Hahn