Nachmittagsangebote für das 2. Halbjahr im Schuljahr 2016/17

Hier können Sie das Programm der Nachmittagsangebote für das zweite Halbjahr des Schuljahres 2016 / 2017 herunterladen.

FarbSpielRaum – male deine universellen Spuren

Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass das Gemalte weder zum Zwecke der Kommunikation noch ein Darstellen oder Zeigen Wollen sein wird ­– du also hier frei von Bewertung und frei von einer Themenvorgabe für dich mit Farbe spielen darfst.

Unser kleiner, geschützter Raum gibt Dir die Möglichkeit mit Fehhaarpinseln und 18 Farben auf großem Papier (50x70cm) an der Wand zu malen.

Ich finde es wertvoll zu wissen, dass die Malentwicklung eines jeden Menschen den selben Verlauf nimmt.* Was bedeutet, dass uns Alle eine universelle Art uns Auszudrücken verbindet.

So entstehen deine Spuren auf Papier.

Weil es bei dieser Art von Malen auf den spielerischen Moment ankommt – und nicht auf ein Produzieren von Werken – bleiben deine Bilder hier im Raum. Gerne darfst Du es erneut herausholen um ggf. in einer nächsten Stunde weiter daran zu malen.

Meine Aufgabe ist es, hier im Raum den achtsamer Umgang mit den malenden Menschen zu halten, d. h. das Gemalte wird von uns allen weder bewertet, gedeutet, noch darüber gesprochen. Außerdem leite ich dich zu einem achtsamen Umgang mit dem Material an. Richtige Pinselhaltung und Farbaufnahme sind dabei sehr entscheidend.

Mit feststehenden Ritualen bin ich dein dich umsorgender Diener um dir dein Spiel hier, dein Eintauchen in deine Spur, möglichst fließend zu ermöglichen. Wenn ich es selbst nicht zuvor wahrnehme, brauchst Du nur ein Zeichen zu geben – ich versetze mit meinem Messer deine Reisnägel oder erweitere dein Werk mit ergänzenden Blättern, bremse herunterlaufende Farbe, reiche dir einen Hocker, eine Leiter oder ein Kissen.

Mich selbst beglückt das fließende Tun bei dieser Art von Malen, es sind die starken inneren Bilder die so selbstverständlich auf’s Blatt kommen, es geschieht wie ein Tanz.

Male aus deiner Freude heraus. Ich freue mich auf Dich.

Reich beschenkt und befruchtet zu dieser Arbeit hat mich ganz maßgeblich Arno Stern. (Begründer des „Malorts“, seit 70 Jahren begegnete er Bilder von malspielenden Menschen rund um die Welt)