Hoch soll sie leben!
Das diesjährige Sommerfest der Montessorischule Hohenbrunn am Samstag, den 24.7., stand ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Schule. Mit viel Musik, Spiel und Spaß ließen Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer das Schuljahr ausklingen.
Hollywood ließ beim diesjährigen Sommerfest der Montessorischule Hohenbrunn grüßen. Zur Feier des 25-jährigen Bestehens der Schule wurde ein roter Teppich ausgelegt, über den die Gäste feierlich in das Schulhaus und den Hof gelangten. Die Band "Peach Harmonics" (http://peach-harmonics.de) begrüßte die Gäste mit dem Rocksong "The Way to California", ihrer aktuellen Single, und die Vorstandsvorsitzende Anke Lunemann sowie die Geschäftsführerin Marieluise Kolb durften ihrer Verdienste für die Schule wegen wie Filmstars ihre Handflächen in Beton drücken. Die so verzierten Platten werden später auf der Dachterrasse verlegt und bilden die ersten Meilensteine für den "Walk of Montessori". Während des gesamten Festes fanden überdies Filmaufnahmen statt: geheimnisvolle Interviews auf einem roten Sofa ... So gar nicht kalifornisch zeigte sich nur das Wetter an diesem kühlen, etwas verregneten Nachmittag.
Dies konnte der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tun, und so eröffneten die "Nummerngirls" Anke Lunemann und Schulleiterin Walburga Kortz das offizielle Programm mit einer launigen Einlage. Frau Lunemann hatte sich als "2" verkleidet, Frau Kortz als "5". Nach einem Streitgespräch versuchten die beiden Zahlen, eine Kombination einzugehen, was ihnen nach einigen erfolglosen Rechenaufgaben mithilfe des Minus- und Malzeichens in Gestalt von Gabriele Krummeck-Weiß und viel Gelächter, besonders seitens der jungen Zuschauer, schließlich in der Verbindung zur 25 gelang. Danach übergaben alle Klassen der Schule ein Geburtstagsgeschenk, sei es in Form eines Liedes, einer selbst geschriebenen modernen Theaterversion von Dornröschen, einer Fotocollage, eines israelischen Tanzes, eines ägyptischen Rätsels, eines Raps oder menschlicher Pyramiden. Die Trommelgruppe unter der Leitung von Monika Haupt sorgte zwischendurch für heiße Rhythmen. Im Anschluss wurden "Ein Herz und eine Krone" verliehen, wobei Marieluise Kolb das Herz erhielt, das für das für die Schule geopferte Herzblut steht, und Anke Lunemann die Krone, die glitzert und funkelt. Das Programm beendeten die Klassen P, R und S mit dem Lied "Happy Birthday" und dem Montesong, in den alle mit einstimmten. Ein langer Kuchen mit vielen Kerzen wurde auf die Bühne getragen, der dann unter den Gästen verteilt wurde.
In der Aula hieß es dann: "Das Büffet ist eröffnet!" Die Eltern hatten wieder allerlei Leckeres beigetragen – so lecker übrigens, dass am Ende nichts mehr übrig war, eine Premiere. Und was war sonst noch so alles an Attraktionen geboten? In der Turnhalle konnten sich die Kinder schminken lassen, filzen oder Trommeln bauen, afrikanisches Kunsthandwerk wurde für einen guten Zweck verkauft, die "Peach Harmonics" gaben weitere Kostproben ihres Könnens, und auf einem Tisch lag die rechtzeitig zum Jubiläum erschiene Festschrift zur kostenlosen Mitnahme aus. In der Aula hatten Kinder unter aufgehängten Schildern zur Schulgeschichte Barbiepuppen, Bücher, einst geliebte Kuscheltiere und vieles mehr zum Verkauf ausgebreitet, und in einer Ecke konnte man sich von dem stets umlagerten Variétékünstler Lorenzo Torres Fantasieblumen aus Papier falten lassen. Später heizte die Samba-Trommelgruppe Quizumba (www.quizumba.de) noch richtig ein, und die Gauchos Monacos (www.gauchosmonacos.de) unterhielten das Publikum mit "unabhängiger Volksmusik". Außerdem stellte Amelie Mittlmeier ihre Geschäftsidee der Trash Bags, Taschen aus Müll, vor, es wurden Geschichten vorgelesen, Fußballurkunden für die Sieger des vom Förderverein veranstalteten Fußballturniers verteilt, im Pausenhof konnte man in der Materialhütte Einblick in das Montessorimaterial bekommen, im Wald beim Tragerlklettern oder Bogenschießen mitmachen und in der gemütlichen, mit Palmen und Liegestühlen geschmückten Waldbar Sekt und Musik genießen. Vom verführerischen Duft angezogen, bildeten sich im Pausenhof große Trauben um die nostalgisch anmutende Popcornmaschine. Und wer nach so viel Programm eine Abkühlung brauchte, konnte sich am vom Hofladen der Familie Hörger gestifteten Eis laben. Ein besonderes Schmankerl stellte auch die Kunstausstellung der 8.-10. Jahrgangsstufe dar: Skulpturen im Stil von Niki de Saint Phalle, Pop-Art-Kunst à la Keith Haring, expressionistische Porträts oder bunt bemalte Stühle waren nur einige der Höhepunkte. Und last but not least durften alle, die bei der Tombola gewonnen hatten, ihre Preise abholen. Insgesamt wurden rund 2000 Lose verkauft – der Erlös kommt dem Förderverein zugute – . Es gab 500 Gewinne, der Hauptgewinn war ein i-Pod.
Nach den Ferien geht es am 14. Oktober gleich weiter mit den Feierlichkeiten: Um 18 Uhr ist ein Festakt geplant, zu dem der bekannte Montessoripädagoge Claus Kaul als Referent geladen ist.
Text: Anissa Nasser, Fotos: Gunter Hahn
Kleine Forscher
Riemerling – Seit vier Jahren findet in der Montessorischule Hohenbrunn die Forscherwerkstatt unter der Leitung von Diplom-Chemikerin Dr. Ruth Bug statt, in der Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse erste Erfahrungen mit den Naturwissenschaften machen können. Am 26. Juli erhielten die kleinen Forscher nach vierjähriger Teilnahme zum Abschluss ein Forscherdiplom.
Seit über vier Jahren gibt es in der Primarstufe der Montessorischule Hohenbrunn das Angebot, an einer Forscherwerkstatt teilzunehmen. Mit viel Geduld und kindgerechter Vermittlung führt Dr. Ruth Bug Kinder der ersten bis zur vierten Jahrgangsstufe in die Naturwissenschaften ein. Ziel ist es, die vorhandene Neugier und Kreativität der Kinder im Grundschulalter zu nutzen und gezielt auf naturwissenschaftlich-technische Phänomene zu lenken. Wichtig ist dabei, dass alles nicht zu theoretisch wird und der Spaß am Experimentieren nicht verloren geht. "Die Kinder müssen die Dinge selbst in die Hand nehmen und erforschen können. Erst dann setzen sie sich auch gedanklich mit ihnen auseinander, dann überprüfen sie ihre Beobachtungen und entwickeln Erklärungen", so Dr. Ruth Bug.
Kernstück der Forscherwerkstatt sind vorbereitete Versuche, die in beschrifteten Experimentierboxen zusammengestellt sind. Die Versuche gliedern sich in die verschiedenen Themenbereiche Luft, Wasser, Schall, Licht, Wärme, Kälte, Magnetismus, Elektrizität, Ernährung, Chemie und Kunststoffe. Mithilfe der Experimentierboxen können die kleinen Wissenschaftler – natürlich unter fachkundiger Anleitung – in Gruppenarbeit selbst experimentieren. Bei ihrem letzten Besuch in der Forscherwerkstatt durften die Viertklässler beispielsweise zum Thema Kunststoffe einen glibbrigen Slime selbst herstellen. "Voll cool", so die Reaktion der Kinder. Nach ihren Versuchen schreiben die kleinen Forscher ihre Beobachtungen in einem kleinen Laborbuch auf, sodass sie die durchgeführten Experimente zu Hause wiederholen oder den Eltern vorführen können.
Im Rahmen der Assembly, der Versammlung der gesamten Schülerschaft der Montessorischule Hohenbrunn, erhielten die ersten Kinder, die komplette vier Jahre Forscherwerkstatt absolviert hatten, feierlich ein Forscherdiplom überreicht.
Laufen für Afrika
In der Zeit 19. - 23. Juli 2010 findet wieder unser Laufen für Afrika zugunsten der „Initiative zur Förderung und Verbesserung der schulischen Ausbildung in Kenia e.V.“ aus Eichenried statt.
Die Initiatorin Frau Schuricht finanziert damit kenianischen Kindern und Jugendlichen eine Schulausbildung und Berufsausbildung u.a. in einer selbst gegründeten Schule. Sie können sich gerne wieder an ihrem Stand auf dem Sommerfest über ihre Arbeit informieren.
Seit dem Jahr 2006 unterstützt unsere Schule schwerpunktmäßig mehrere Jugendliche, die uns mit Briefen und Zeugnissen über ihre Leistungen auf dem Laufenden halten. In diesem Jahr konnten drei Studenten ihr Studium Dank des begeisterten Einsatzes aller LäuferInnen und der großzügigen Unterstützung ihrer Sponsoren erfolgreich beenden.
Um den anderen Jugendlichen weiter helfen zu können, werden die Kinder ihre Eltern, Großeltern, Bekannte und Verwandte in den nächsten Tagen um ihre tatkräftige finanzielle Unterstützung für jeden gelaufenen Kilometer bitten. Ein herzliches Dankeschön schon heute dafür!
Ein Teil der „erlaufenen“ Einnahmen (max. 2000 €) wird für den Grundstock der Montessori-Stiftung des Montessori-Landesverbandes verwendet. Alle übrigen Spenden kommen zu 100% nach Kenia!
Ab Montag, 19. Juli 2010 beginnen die SchülerInnen jeden Tag mit einem Wald-Lauf und versuchen möglichst viele Runden zu schaffen (Eine Runde entspricht ca. 2 km, die meisten Kinder laufen 1-3 Runden). Diese werden von unseren Betreuern gezählt und in die Liste eingetragen.
Ein gelungenes Fußballfest
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Es war eine tolle Veranstaltung, das vom Förderverein organisierte Fußballturnier. Bei bedecktem Himmel und kühlen 20°C – ideales Fußballwetter – trafen sich am Sonntagvormittag, 18. Juli 2010, ca. 40 Kinder auf dem Sportplatz des SC Baldham-Vaterstetten, um bei der 1. Monte Mini-WM 2010 dabei zu sein und mitzuspielen. Einige hatten neben ihren Eltern auch ihre Großeltern und Geschwister zum Anfeuern mit dabei.
Thomas Peter, Markus Jahn und Matthias Allwang teilten die Mannschaften altersgemischt ein und los ging’s! Thomas Peter schwor die Spieler noch einmal ein, dass es um den fairen Sport und das gemeinsame Erlebnis (Wir alle für die Monte!) geht. Das WM-Fieber war wieder ausgebrochen und ein Teil der großen WM-Mannschaften war zurückgekehrt, um das Sommermärchen erneut aufleben zu lassen. Argentinien, Uruguay, Deutschland, Spanien,
Ghana, Niederlande, Brasilien und Portugal trafen sich im Osten von München, um ein faires Turnier zu spielen und tolle Begegnungen abzuliefern. Alle Mannschaften spielten im Laufe des Tages gegeneinander und zeigten ihr mitunter durchaus professionelles Können.
Aufgrund der altersgemischten Gruppen war es ein Fußballturnier ganz im Sinne Maria Montessoris: Keine der Mannschaften war ein alteingeschworenes Team, sodass sich jede/r Spieler/in um jede/n Spieler/in kümmerte.
Siebtklässler spielten zusammen mit Erstklässlern in einer Mannschaft und alle durften mal ran. Gab es einmal Tränen, kümmerten sich sofort die SpielerInnen selbst umeinander – und so wurden die Schiedsrichter Thomas Peter und Markus Jahn zu reinen Regelwächtern. Unser Sportlehrer Matthias Allwang führte genau Buch über die Mannschaften, den Spielverlauf, die Tore und Ergebnisse. Für alle Mannschaften gab es zum Abschluss einen Pokal, der im Klassenzimmer aufgestellt wird.
In der Mittagspause durften Papas und Lehrer ran. Mit Würde – wie bei der Weltmeisterschaft – marschierten die beiden Mannschaften und die drei Schiedsrichter ein und vollführten die perfekte Eröffnungszeremonie. Die beiden Mannschaften à sechs Spieler zeigten erstaunlich viel Elan und kämpften um jeden Ball. Das Spiel ging nach amtlichen Schätzungen des
Schiedsrichters 12 : 12 unentschieden aus. Ganz offensichtlich stand auch hier der Spaß im Vordergrund. Und auch das Geistige kam nicht zu kurz. Bei einem kleinen Fußballquiz wurden die Anwesenden auf ihr fußballtechnisches Fachwissen geprüft. Die einzige Teilnehmerin, die alle Fragen richtig beantworten konnte, wurde am Nachmittag mit einem Preis belohnt. Für die Zuschauer war es spannende Unterhaltung, und für Gesprächsstoff war gesorgt. Um den zwischenzeitlich auftretenden Hunger zu stillen, konnte man sich am
Grillstand mit Steaks, Würsteln und Salat versorgen. Zur Erfrischung aller gab es Apfelschorle, Wasser und Radler. Sollte anschließend jemand noch Lust auf einen Nachtisch verspürt haben, konnte er aus dem reichhaltigen Kuchenbuffet auswählen und sich bei einer Tasse Kaffee gemütlich ausruhen.
Der Erlös aus diesen Verkäufen kommt zu 100% dem Förderverein zugute. So wird es möglich sein, eine weitere Familie bei der Finanzierung des Schulgeldes zu unterstützen oder die Kosten für die Klassenfahrt zu übernehmen. Wir danken allen fleißigen HelferInnen, Kuchenspendern und Sponsoren, die dies ermöglicht haben. Allen voran möchten wir uns bei Thomas und Katrin Peter aus der Klasse K bedanken, die maßgeblich an der
Organisation der Veranstaltung beteiligt waren. Sie haben unter anderem für die Bereitstellung des Sportplatzes gesorgt sowie den Kontakt zum Caterer und zum Getränkelieferanten hergestellt. Ohne diese Unterstützung und das fußballerische Fachwissen von Thomas wäre diese Veranstaltung so nicht möglich gewesen. Für alle, die den Tag noch einmal Revue passieren lassen möchten oder die sich einfach von der Begeisterung ein wenig anstecken lassen wollen, werden wir am Samstag auf dem Sommerfest eine Fotowand mit den schönsten Fotos aufstellen. Außerdem werden an alle
mitspielenden Kinder nachträglich Urkunden verteilt. Und sollte in einem Klassenzimmer noch ein Pokal fehlen (alle Klassen außer A, B, C waren beteiligt), wird auch dieser auf dem Sommerfest nachgereicht. Der Ort und die Uhrzeit der Übergabe der Urkunden und Pokale werden auf der Fotowand beim Sommerfest bekanntgegeben.
Aufgrund der großen Begeisterung der Teilnehmer und der großartigen Veranstaltung wird der Förderverein im nächsten Jahr wieder eine ähnliche Veranstaltung planen und hofft erneut auf rege Beteiligung.
Janine Brand und Tanja Römer für den Förderverein
Fotos: Stefan Emmerling
And the Leo goes to ...
Mit dieser kreativen Idee konnte sie den Wettbewerb für sich entscheiden, und zwar wurde sie Siegerin ihrer Altersklasse in der Kategorie „Print“. Bei der Preisverleihung am Mittwoch, den 10. Juli 2010, durfte sie stolz eine „Leo“-Figur und als Ehrenpreis auch einen I-Pod mit nach Hause nehmen. Gratulation!
Auch Clara Emmerling aus der Klasse D 6 wurde lobend erwähnt für ihren Beitrag „Die Nacht der grünen Monster“.
Beide führen damit die erfolgreiche Teilnahme unserer Schule bei diesem Wettbewerb fort. Schon im letzten Jahr gehörte nämlich Eva Huber, damals F6, zu den glücklichen Gewinnern.
Wir hoffen, dass sich ein solch schöner Erfolg weiter herumspricht und sich künftig noch mehr unserer schreibwütigen Kinder und Jugendlichen an solche Wettbewerbe heranwagen. Wie man sieht, lohnt es sich und macht viel Spaß!
Team und Klassen der Sekundarstufe 5-7
Dyskalkulie
Ein gut besuchter, sehr interessanter Vortrag
Was ist das und wie kann ich helfen? Diese Fragen konnte uns Herr von Schwerin vom mathematischen Institut für Rechenschwäche auf sehr eindrückliche und humorvolle Weise am Mittwoch, den 16. Juni, in seinem Vortrag über Rechenschwäche beantworten.
Mit viel Verständnis für die von Rechenschwäche betroffenen Kinder erläuterte Herr von Schwerin die besondere Art der Denkvorgänge dieser Kinder. Selbst merkwürdigen Rechenergebnissen liegt ein Denkvorgang zugrunde: Daher nützt es wenig, wenn wir aufgrund fehlerhafter Rechenergebnisse bei vermeintlich einfachsten Rechnungen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und den Kindern mit Unverständnis oder gar Verzweiflung begegnen. Nur mit gezielter Unterstützung und früher Förderung kann den Kindern geholfen werden, die einfachsten mathematischen Zusammenhänge von Grund auf zu erlernen. Dass sich hinter der Zahl 10 eine Menge mit 10 Einern verbirgt, ist logisch, aber für diese Kinder ist die Zahl 10 erst einmal nur ein Begriff oder ein Name. Mit Namen kann man nicht rechnen – durch gezielte Förderung lernen auch von Rechenschwäche betroffene Kinder, dass hinter den Namen „eine ganze Menge steckt“. Also, unterstützen, fördern und positiv bleiben!!!
Text: Sandra Kuhlmann, Elternbeirat
Frühjahrsputz in der Montessorischule
Am Samstag, den 12. Juni fand in der Montessorischule Hohenbrunn wieder der alljährliche Aktionstag statt, an dem sich 30-40 Eltern und Kinder mit viel Engagement beteiligten, um das Schulgebäude und die Grünanlagen wieder auf Vordermann zu bringen.
Bewaffnet mit Leitern, Werkzeug, Schleifgeräten, Malerrollen, Farbe, Eimern, Putzlappen und Gartenharken kamen 30 bis 40 Eltern sowie Schülerinnen und Schüler am Samstagmorgen bei schönstem Sommerwetter in die Montessorischule Hohenbrunn, um entschlossen gegen den Schmutz und den Zahn der Zeit zu Felde zu ziehen.
An allen Ecken und Enden wurde geweißelt, geputzt, geschraubt und Unkraut gezupft: Im Durchgang zur Turnhalle reparierten handwerklich versierte Väter eine Tür, in der Aula wurden die völlig verdreckte Heizung gesaugt und eine Wand gestrichen, der Musiksaal wurde grundüberholt und erhielt zum Teil einen neuen Anstrich, in allen Stockwerken wurden die Schuhregale gereinigt sowie in der Küche die Säulen und Wände unter dem Fenster mit abwaschbarer Farbe bzw. Folie versehen. Mit vollem Einsatz halfen auch viele Kinder aktiv bei der Verschönerungsaktion mit und schwangen eifrig Pinsel oder Feudel. Im Garten und auf der Dachterrasse machten sich fleißige Hobbygärtner währenddessen daran, die Büsche zu stutzen und die Beete und Plattenritzen von lästigem Unkraut zu befreien. Bei Temperaturen um 30 Grad konnte da jeder froh sein, der noch ein Schattenplätzchen ergattert hatte. Besonders erfrischend musste angesichts der Hitze das Abspritzen der Schuhregale mit dem Kärcher sein. Die kleine Brotzeit mit Brezen und vor allem Getränken nahmen die Helfer daher gern in Anspruch.
Nun präsentiert sich die Schule wieder in neuem Glanz und ist für die anstehenden Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum bestens gewappnet.
Bericht: Anissa Nasser, Fotos: Gunter Hahn
Wir machen Musik...
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unter diesem Motto fand am Donnerstag den 20. Mai der 4. Monte-Musikabend statt. Wie schon in den vergangenen Jahren, organisierte der Elternbeirat ein tolles Programm.
Claudia Kugler vom Elternbeirat eröffnete den Abend und zeigte sich überrascht, welch mannigfaltige Talente in der Elternschaft der Schule schlummern. Zwar hatten einige Interpreten keine Zeit, aber dennoch reichte es für ein zweistündiges Programm vom Feinsten.
Den Anfang machten die Sängerinnen Sandra Oeser und Andrea Hahn, die von Christian Thalmeier auf dem Keyboard begleitet wurden. Abwechselnd unterhielten sie das Publikum mit bekannten Liedern, so zum Beispiel Smooth Operator (Sade Adu) oder Close to you (David/Bacharach). Sandra Oeser trug auch ein Lied vor, das sie vor 18 Jahren selbst geschrieben hatte. Beide begeisterten mit tollen Stimmen und die abwechslungsreiche Begleitung durch den Keyboarder ließ keine Wünsche offen.
Das Blockflötenensemble mit Petra Hamberger, Petra Demmel, Brigitte Katzer und Marion Sagner trat heuer bereits zum 4. Mal auf. Mit ihren unterschiedlich großen Flöten von der großen Knickbassflöte über Tenor- und Altflöte bis zur kleinen Sopranflöte spielten sie A Suite of Twentieth Century Dances von J. D. Carey. Die von dem amerikanischen Komponisten kreierte Musik entstammt, wie der Titel schon sagt, aus dem 20. Jahrhundert, enthält aber dennoch Elemente aus der Barockmusik. Gekonnt vorgetragen, erfreuten sie das Publikum.
Das Programm ging weiter mit aktuellen Liedern, gesungen und mit der Akustikgitarre begleitet, von Valentin Zuber. Er war dieses Jahr schon zum zweiten Mal dabei. Er sang zwar unter anderem Should I stay or should I go, aber das Publikum war einhellig der Meinung – he should stay. Die Freude am Musizieren ist Valentin Zuber so deutlich anzumerken, dass es kein Wunder war, dass der Funke der Begeisterung auf das Publikum übersprang. Selbst das coole jugendliche Technikerteam wippte mit.
Last but not least präsentierte sich ein Neuling des Monte-Musikabends. Die Band Lost in Bavaria mit Peter Düttgen, Wolf Markgraf und Michael Gartner ließen den Abend mit Countrymusik ausklingen. Mit zwei Akustikgitarren und einem akustischen Bass begleiteten sie ihre amerikanischen und irischen Folklieder und bekannte Songs von Jonny Cash.
Der Musikabend war nun schon zum vierten Mal ein ganz besonderer musikalischer Genuss. Schade nur, dass immer relativ wenige Eltern sich zum Zuhören einfinden. Die treue Fangemeine ist sich jedoch einig: Für solch ein Programm zahlt man anderswo Eintritt und sie hoffen, dass es den Musikabend noch lange in dieser Form geben wird.
Text: Sabine Emmerling, Fotos: Gunter Hahn
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