Elternmitarbeit

Voraussetzung für eine gute pädagogische Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist, dass die pädagogischen Ziele von Schule und Elternhaus eine Einheit bilden. "Montessori zuhause" bedeutet in diesem Sinne auch einen bewussten Umgang mit den neuen Medien, wohldosiertes Freizeitverhalten und Erziehung zur Selbständigkeit.

Wir fördern die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus durch regelmäßige Klassenelternabende sowie durch Vortragsabende zu pädagogischen Themen und wir bieten Eltern die Möglichkeit, sich zur Hospitation in der Freiarbeit anzumelden und als stille Beobachter unsere Arbeit in den Klassen kennenzulernen.

Vieles, was unserem Schulleben Atmosphäre gibt und es bereichert, wäre ohne die aktive Mitarbeit engagierter Mütter und Väter nicht möglich, und manches,  was wir unseren Kindern bieten können, wäre nicht machbar, wenn wir nicht auf auf vielfältige Unterstützung und tatkräftige Hilfe der Eltern zurückgreifen könnten. Neben themenbezogenen Arbeitsgruppen sind weitere Felder für Elternmitarbeit der Trägerverein, der Elternbeirat, sowie z. B. Nachmittagsangebote und die Mithilfe als fachkundige Mentoren für die Berufsfindung und die Betreuung der Abschlussarbeiten unserer Hauptschüler.

Unseren aktuellen Elternleitfaden können Sie hier lesen und herunterladen.

Koordination der Elternmitarbeit

Die Schule braucht Elternmitarbeit. Nicht nur in dem Sinne, dass ein harmonisches Miteinander von häuslicher und schulischer Erziehung nötig ist, sondern auch ganz konkret als handfeste Mitarbeit der Eltern in der und für die Schule. Und wie überall, wo sich einige tatkräftig engagieren und andere eher abwartend oder gar gleichgültig dabeistehen, gab es auch an der Schule Unzufriedenheit und Diskussionen.

Im Sommer 2006 beauftragte die Mitgliederversammlung des Elternkreises den Vereinsvorstand, ein Konzept über verpflichtende Elternmitarbeit zu entwerfen. Im September gab es einen Elternabend zu diesem Thema und viele Eltern kamen und diskutierten mit großem Interesse und sehr kontrovers. Am Ende wurde ein Arbeitskreis aus Mitgliedern von Vorstand und Elternschaft gebildet, der eine Konzeption ausarbeiten sollte.

Das Ergebnis dieser Arbeit wurde in einer Mitgliederversammlung im April 2007 präsentiert. Die Mitglieder des Arbeitskreis hatten bei ihren Treffen intensiv diskutiert und beraten. Am Ende stand die Empfehlung, keine verpflichtende Elternmitarbeit einzuführen: "Der Arbeitskreis ist zu der Meinung gekommen, die Verpflichtung zur Elternmitarbeit nicht durch Kontrolle und Sanktionen einzufordern, sondern durch gezielte und regelmäßige Informationen." So solle das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Elternmitarbeit gestärkt und eine Selbstverpflichtung der Eltern auf freiwilliger Basis erreicht werden. Die Mitgliederversammlung nahm diese Empfehlung mit sehr großer Mehrheit an.

Ein wichtiges Informationsmittel ist unser E-Mail-Rundbrief, der Anfang Mai 2007 erstmalig versendet wurde.